Gasse, Torbogen, Lieferfenster
Umzug in der Welterbe-Altstadt von Regensburg
Angebot für Umzug in der Altstadt 01579 2469954
In der Regensburger Altstadt entscheidet nicht die Menge über den Umzugstag, sondern das Maß der Gasse und die Zeit, in der die Zufahrt offen ist. Wir legen den Block deshalb in das Lieferfenster und nicht umgekehrt: Was innerhalb der Fußgängerzone liegt, wird mit dem Transporter 12 m³ gefahren, ab 239 € im Halbtagsblock, und der Rest der Strecke zwischen Standplatz und Wohnungstür ist Tragweg. Der Kofferwagen 21 m³ bleibt dort stehen, wo die Durchfahrtshöhe im Torbogen oder die Breite der Gasse ihn nicht durchlässt. Beides messen wir beim Rundgang, bevor ein Betrag im Angebot steht.
- Standplatz vor dem Torbogen, der Rest ist Tragweg
- Transporter 12 m³ dort, wo der Kofferwagen nicht hineinkommt
- Block in die offene Zufahrtszeit gelegt
- Auf Kopfsteinpflaster wird getragen, nicht gerollt
- Fahrzeug in der Gasse
- Transporter 12 m³
- Halbtag mit Transporter
- ab 239 €
- Durchfahrt im Torbogen
- häufig unter 2,60 m
- Zweite Fahrt am selben Tag
- ab 69 €
Was ein mittelalterlicher Grundriss am Umzugstag bedeutet
Die Altstadt ist nicht gebaut worden, um befahren zu werden, und das merkt man an drei Stellen. Erstens an der Breite: Zwischen den Hauswänden bleiben in manchen Gassen weniger als drei Meter, und davon geht die geöffnete Ladetür schon ab. Zweitens an der Höhe: Wer in einen Innenhof will, fährt durch einen Torbogen, und die Durchfahrtshöhe dort liegt häufig unter 2,60 Metern, also unter dem Maß eines Kofferwagens. Drittens am Belag: Kopfsteinpflaster nimmt jedem Rollbrett und jeder Sackkarre die Spur, weshalb der Weg vom Fahrzeug zur Tür getragen und nicht gerollt wird.
Daraus folgt eine andere Arbeitsweise als in einer Wohnstraße mit glattem Asphalt. Der Standplatz liegt vor dem Torbogen oder am Ende der Gasse, der Tragweg wird einmal abgeschritten und gezählt, und die Besetzung wird danach bestimmt. 40 Meter Tragweg über Pflaster kosten je Gang mehr Zeit als 2 Geschosse Treppe, und genau das ist der Grund, warum in der Altstadt die dritte Kraft häufiger im Angebot steht als am Stadtrand.
Die Innenhöfe selbst sind dabei oft ein Vorteil und nicht nur ein Hindernis. Steht der Transporter einmal im Hof, liegt die Haustür 5 Meter entfernt und niemand läuft mehr durch die Gasse. Das Maß des Torbogens entscheidet also nicht nur über das Fahrzeug, sondern über die gesamte Zeit des Tages, und es wird deshalb vor allem anderen genommen.
Das Lieferfenster bestimmt den Block
In den Teilen der Altstadt, die Fußgängerzone sind, ist die Zufahrt für Lieferverkehr auf ein Zeitfenster begrenzt. Das ist für einen Umzug keine Nebensache, sondern die Vorgabe, nach der der ganze Tag gebaut wird: Innerhalb dieses Fensters muss das Fahrzeug an der Adresse stehen, beladen oder entladen sein und wieder heraus. Ein Halbtagsblock bis vier Stunden passt deshalb genau in diese Lage, während ein Ganztagsblock an einer Fußgängerzonenadresse schlicht nicht abfahrbar wäre.
Rechnerisch sieht das so aus: Der Halbtagsblock mit zwei Kräften und dem Transporter kostet 239 Euro für ein Fenster von vier Stunden, das sind 59,75 Euro je Stunde, und in diesen vier Stunden steckt die Rüstzeit mit drin. Rüstzeit heißt: Decken ausrollen, Läufer in den Flur legen, Geländer und Türkanten abdecken, Wagen stellen. Dafür gehen 20 bis 30 Minuten weg, die niemand sieht und die an jedem Einsatztag trotzdem anfallen.
Reicht das Fenster für die Menge nicht, kommt ein zweiter Block dazu, und das steht vorher im Angebot. Ein kurzes Lieferzeitfenster in der Fußgängerzone ist einer der fünf Fälle, in denen das passiert; die anderen vier stehen auf der Seite zum Halbtagsumzug. Wird dagegen nur eine zusätzliche Fahrt innerhalb des gebuchten Fensters nötig, ist das ein Posten und kein neuer Block, ab 69 €.
Welches Fahrzeug in welche Gasse fährt
Zwei Fahrzeuge stehen im Hof, und in der Altstadt ist die Wahl zwischen ihnen keine Frage des Komforts. Der Kofferwagen trägt 21 Kubikmeter, der Transporter 12, und wo der Transporter fahren muss, verschiebt sich die Menge auf zwei Fahrten: Zwei Fahrten mit dem Transporter 12 m³ ergeben 24 Kubikmeter und damit mehr als eine Kofferwagenladung. Das ist der Grund, warum wir in der Altstadt lieber eine Kraft mehr einplanen als eine Fahrt mehr.
Die Maße werden beim Rundgang genommen und nicht geschätzt, und zwar drei davon: die engste Stelle der Gasse, die Durchfahrtshöhe des Torbogens und die Länge des Tragwegs vom möglichen Standplatz zur Haustür. Aus diesen drei Zahlen ergibt sich das Fahrzeug, und aus dem Fahrzeug die Besetzung. Wer über die Brücken auf den Oberen Wöhrd zieht, hat eine andere Lage vor sich; dazu steht alles beim Umzug in Stadtamhof.
Gassenmaß, Durchfahrt und das Fahrzeug, das dazu passt
- Gasse über 4 m frei, kein Torbogen: Kofferwagen 21 m³, Halbtag zwei Kräfte
- Gasse 3 bis 4 m, Standplatz am Gassenende: Kofferwagen, Tragweg bis 40 m, dritte Kraft
- Gasse unter 3 m: Transporter 12 m³, Menge auf zwei Fahrten aufgeteilt
- Torbogen unter 2,60 m Durchfahrtshöhe: Transporter in den Innenhof, Kofferwagen bleibt draußen
- Adresse in der Fußgängerzone: Transporter, Block komplett in die offene Zufahrtszeit
- Innenhof mit Wendefläche: Fahrzeug rückwärts hinein, Tragweg unter 10 m
Patrizierhaus, Gewölbe und was oben darüber wohnt
Die Wohnhäuser der Altstadt sind nicht nach einer Norm gebaut, und das zeigt sich an der Geschosshöhe. Ein Patriziergeschoss mit 3,60 Metern Raumhöhe ergibt bei 18 Zentimetern Stufenhöhe 20 Stufen. Ein Nachkriegsgeschoss mit 2,52 Metern Raumhöhe kommt bei denselben 18 Zentimetern auf 14 Stufen. Dasselbe zweite Obergeschoss ist im Patrizierhaus also ein gutes Drittel mehr Treppe, und weil diese Läufe zugleich schmaler und steiler sind, zählt das doppelt.
Dazu kommt das Erdgeschoss, das in vielen dieser Häuser ein Gewölbe ist. Über einem Gewölbe liegt die erste Wohnebene höher als die Hausnummer vermuten lässt, der Eingang hat Stufen, und der Hausgang ist oft so niedrig, dass eine aufgerichtete Schrankseite nicht aufrecht durchgeht. Schrankwände und Einbauschränke werden deshalb hier zerlegt, auch wenn sie im Zimmer freistehen; ein Schrank als eigener Posten kostet ab 119 €.
Was bei solchen Läufen im Einzelnen zerlegt, abgedeckt und getragen wird, hängt am Treppenhaus und nicht an der Adresse. Die Maße und die Besetzungen dazu stehen auf der Seite zum Umzug ohne Aufzug, und die Kartons, die solche Treppen überhaupt erträglich machen, beim Packservice.
Unsere Zusage
Die Fahrzeugwahl steht im Angebot
Welcher Wagen fährt und wo er steht, legen wir vor dem Umzugstag fest. Haben wir uns beim Maß vertan, tragen wir die Folge davon; eine Zeile auf Ihrer Rechnung wird daraus nicht.
Häufige Fragen
Fragen zur Zufahrt und zur Lage in der Altstadt
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Kommt das Fahrzeug überhaupt bis an meine Haustür?
In der Mehrzahl der Fälle ja, nur eben nicht jedes Fahrzeug. Wir laufen die Zufahrt beim Rundgang einmal ab, messen die engste Stelle und die Durchfahrt und sagen Ihnen danach, ob der Kofferwagen bis vor die Tür kommt oder ob es der Transporter wird und wo er steht. Diese Festlegung steht im Angebot, damit am Umzugstag niemand improvisieren muss.
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Wie lang darf der Tragweg sein, bevor es teurer wird?
Bis etwa 25 Meter ändert sich an der Besetzung nichts. Darüber hinaus setzen wir die dritte Kraft ein, weil die Gänge sonst die halbe Zeit des Fensters verbrauchen: Der Halbtagsblock mit drei Kräften kostet 349 Euro, der mit zwei Kräften 259 Euro, die dritte Kraft kostet im Halbtag also 90 Euro. Das ist deutlich weniger, als ein zweiter Block kosten würde.
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Was passiert, wenn die Zufahrtszeit knapp wird?
Dann ist der Block an diesem Fenster ausgerichtet, und das heißt: Wir stehen vorher da, nicht pünktlich. Geladen wird nach Plan, die schweren Stücke zuerst, Kartons zum Schluss, und das Fahrzeug ist aus der Zone heraus, bevor das Fenster schließt. Reicht die Zeit für die Menge nicht, steht der zweite Block schon beim Zusagen in der Aufstellung und wird am Umzugstag nicht neu verhandelt.
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Wird auf Kopfsteinpflaster nicht alles durchgeschüttelt?
Im Fahrzeug nicht, dort sorgen Decken, Gurte und eine dicht gestellte Ladung dafür, dass nichts wandert. Der Unterschied liegt auf dem Weg zur Tür: Über Pflaster wird getragen, weil Rollbrett und Sackkarre in den Fugen hängen bleiben und ein kippender Karton mehr anrichtet als zehn Meter Tragen. Deshalb planen wir in der Altstadt mehr Hände und weniger Rollmaterial ein.
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Gilt in der Altstadt ein Aufschlag auf den Block?
Nein. Die Lage verändert die Besetzung und das Fahrzeug, nicht den Tarif. Aus dem Halbtagsblock mit zwei Kräften und Kofferwagen wird in der Gasse eben der Halbtagsblock mit dem Transporter, ab 239 €, oder der mit drei Kräften, ab 349 €. Welche Zeile es wird, steht nach dem Rundgang fest, und darüber hinaus kommt nichts dazu.
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Arbeiten Sie in der Altstadt auch am Wochenende?
Gearbeitet wird Montag bis Freitag. Das ist in der Altstadt weniger Einschränkung als es klingt, weil die ruhigen Zeiten für Lieferverkehr ohnehin in der Woche liegen und ein Dienstagvormittag in einer Gasse mehr Platz hat als ein Samstag. Das Formular steht Tag und Nacht offen, geführt wird der Kalender aber werktags.
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In der Altstadt zählt das Maß, nicht die Menge
Drei Zahlen entscheiden über den Tag: Gassenbreite, Durchfahrtshöhe und Tragweg. Wer sie vorher kennt, braucht am Umzugstag keine Improvisation und keinen Nachtrag.
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